Donnerstag, 11. August 2016

Campingurlaub mit Kind - die letzten Tage und das Fazit

So, nun will ich euch auch noch das Ende des Campingabenteuers erzählen!
Nachdem es meiner Tochter wieder besser ging, zogen wir weiter. Unser Ziel war die andere Seite der Insel! Zuerst wollten wir nach Saint Florent. Die Stadt ist wunderschön, nur leider sehr sehr voll...
Und so entschieden wir uns für einen Campingplatz in der Nähe von Ile Rousse.
Auch hier hatten wir einen sehr schönen Strand, der direkt vom Campingplatz zu erreichen war.
Die 6 Tage, die wir dort verbrachten gingen wahnsinnig schnell vorbei. Wir machten einen Ausflug zum Abendessen nach Calvi, das ist ein absolutes "Muss", da Calvi mit seinen kleinen Gassen und dem Yachthafen einfach eine tolle Atmosphäre haben.
Einen Tag verbrachten wir auch in Ile Rousse, kauften dort auf dem kleinen Markt Honig und Ziegenkäse und fuhren mit dem kleinen Bähnchen auf den Gipfel der vorgelagerten Insel Ile de la Pietra. Auch das war ein wunderschöner Tag.
Insgesamt war das Campen ein wirklich tolles Abenteuer und hat uns als Familie sehr gestärkt. Meine Tochter hat keine Sekunde das Fernsehen oder Computerspiele vermisst. Einzig ihre Freundinnen..aber auf dem Campingplatz konnte sie ihre sozialen Kompetenzen weiter stärken und mit anderen auch anderssprechenden Kindern Kontakt aufnehmen.
Genial ist auch, dass man beim Zelten wirklich den ganzen Tag draussen ist. Ich liebe es, abends noch draussen zu sitzen oder auch im Zelt einzuschlafen. Irgendwie sind das Eindrücke, die bleiben..
Natürlich gibt es auch ein paar negative Seiten, die uns nicht allzu sehr störten: Wie zum Beispiel die irgendwann sehr klamm gewordenen Handtücher oder das immer größer werdende Chaos in den Kisten.
Mit schwerem Herzen nahmen wir Abschied von dem Campingplatz "Bodri". Da unsere Fähre sehr früh am Morgen startete fuhren wir den Tag zu vor nach Bastia. Wir fanden schnell ein Hotel sehr nah am Hafen und direkt in der Altstadt. Das war zwar schon ein wenig heruntergekommen, was uns aber für eine Nacht nicht störte.
Den letzten Urlaubstag verbrachten wir also in der wunderschönen Stadt Bastia. Wir machten einen ausgiebigen Spaziergang durch die Gassen und konnten einiges entdecken.
Am nächsten Morgen brachte uns die Fähre wieder zurück auf das Festland. Wir waren sehr traurig, dass unser Urlaub zu Ende war. Wie immer betrachtete ich auf der Fähre die immer kleiner werdende Insel sehr wehmütig und wie immer sagten wir "Korsika, wir kommen ganz bald wieder"!
Und - das ist das Fazit: Wir kommen definitiv wieder als Camper!



Unser neues Lieblingsessen: Muscheln


Am Strand hatten wir eine tolle Muschel gefunden. Es stellte sich heraus, dass sie noch lebte!
Also haben wir sie am nächsten Tag wieder ausgesetzt!


Unser täglicher Weg zum Meer.. und ein Bild, das mich sehr gerührt hat..
Am Bildrand erkennt man i genauem Hinsehen, eine alte Frau, die auf ihrem Rollator sitzt.
Sie konnte wohl leider nicht mehr zum Strand laufen, begrüßte aber täglich alle Vorbeilaufenden freundlich...



Auch immer toll ist ein Auslug zum Fluss Fango.
Hier gibt es wunderbare Badebecken.
Herrlich!

Der Fango



Das Weltbeste Essen der ganzen Insel gibt es im "Chariot" in Algajola.
Für mich einer der schönsten Orte der Welt!

Adieu Campingplatz


Die wunderschönen Gassen in Bastia


Wunderschönes Bastia



So, ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen!



Alles Liebe

Angi








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